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GolfClub.App

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Dezember 2025

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen

Frederik von der Heyden
Danzigweg 5a
59755 Arnsberg
Deutschland

(nachfolgend „Anbieter“ genannt)

und dem Kunden über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „GolfClub.App“.

(2) Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die webbasierte Community-Plattform „GolfClub.App“ als Software-as-a-Service (SaaS) zur Nutzung bereit. Die Plattform ermöglicht Golfclubs die digitale Kommunikation mit ihren Mitgliedern.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung im Angebot bzw. im SaaS-Vertrag sowie dem gewählten Paket.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und zu verbessern. Wesentliche Änderungen, die den vertraglich vereinbarten Funktionsumfang einschränken, bedürfen der Zustimmung des Kunden.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Angebotsabgabe dar.

(2) Der Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme des Angebots durch den Kunden oder durch Unterzeichnung des SaaS-Vertrags zustande.

(3) Bei Online-Bestellungen kommt der Vertrag durch die Auftragsbestätigung des Anbieters per E-Mail zustande.

§ 4 Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung richtet sich nach der bei Vertragsschluss gültigen Preisliste bzw. dem individuellen Angebot.

(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Die Vergütung ist jährlich im Voraus zu zahlen, sofern nicht anders vereinbart.

(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende eines Vertragsjahres anzupassen. Die Anpassung orientiert sich am Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes. Der Kunde kann der Preisanpassung innerhalb von 4 Wochen widersprechen; in diesem Fall kann der Anbieter den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisanpassung kündigen.

§ 5 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares, auf die Vertragslaufzeit beschränktes Recht ein, die Software bestimmungsgemäß zu nutzen.

(2) Der Kunde darf die Software nicht:

  • Unterlizenzieren oder Dritten zur eigenständigen Nutzung überlassen
  • Kopieren, modifizieren, dekompilieren oder zurückentwickeln
  • Für rechtswidrige Zwecke nutzen
  • Über den vertraglich vereinbarten Umfang hinaus nutzen

(3) Das Recht zur Nutzung durch die Mitglieder des Kunden (Golfclub) ist vom Nutzungsrecht umfasst, soweit dies dem Vertragszweck entspricht.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet:

  • Die Zugangsdaten geheim zu halten und vor unbefugtem Zugriff zu schützen
  • Die Software nur im vereinbarten Umfang zu nutzen
  • Keine rechtswidrigen Inhalte über die Plattform zu verbreiten oder verbreiten zu lassen
  • Die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen gegenüber seinen Nutzern (Vereinsmitgliedern) durchzusetzen
  • Den Anbieter unverzüglich über Sicherheitsvorfälle oder Missbrauch zu informieren

(2) Der Kunde ist für alle Inhalte, die über seinen Account eingestellt werden, selbst verantwortlich.

(3) Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden oder seine Nutzer beruhen. Dies umfasst auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung.

§ 7 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99% im Jahresmittel an (gemessen am Übergabepunkt zum Internet).

(2) Hiervon ausgenommen sind:

  • Geplante Wartungsarbeiten (werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt)
  • Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Störungen beim Kunden oder dessen Internetprovider)
  • Störungen, die durch schuldhaftes Verhalten des Kunden verursacht wurden

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software jederzeit weiterzuentwickeln, insbesondere aufgrund geänderter Rechtslage oder technischer Entwicklungen.

§ 8 Datenschutz

(1) Die Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.

(3) Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich auf Servern in Deutschland.

(4) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden und Folgeschäden, insbesondere für entgangenen Gewinn, ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Datenverlust, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Kunde es unterlassen hat, Datensicherungen durchzuführen.

§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Bereitstellung der Software.

(2) Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

  • Der Kunde mit der Zahlung trotz Mahnung länger als 30 Tage in Verzug ist
  • Der Kunde wesentliche Vertragspflichten verletzt
  • Über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird

(5) Nach Beendigung des Vertrags stellt der Anbieter dem Kunden seine Daten in einem gängigen Format zur Verfügung. Die Daten werden 90 Tage nach Vertragsende gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 11 Geheimhaltung

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten Kenntnisse von vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnissen der jeweils anderen Partei zeitlich unbegrenzt vertraulich zu behandeln.

(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass dies auf einer Verletzung dieser Vereinbarung beruht.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Arnsberg, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.

(5) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Rechtsfolge wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.